Essen und TrinkenErnährungstipps – Wie kann ich sie am besten umsetzen?
Eine Einseitige Ernährung bedeutet - wie allseits bekannt - auf lange Dauer negative gesundheitliche Folgen für den menschlichen Organismus. Die meist gut gemeinten Ernährungstipps können wir teilweise auswendig herunter beten, doch zwischen Wissen und Ausführen klafft oft ein großes Loch. Der Alltag hält uns mit all seinen Anforderungen in seiner Mangel, das Hungerstillen wird als nötiges Übel in den Hintergrund gedrängt. Doch tägliches Verschlingen von nährstoff-, ballaststoff- und vitaminarmen, dafür aber fettreichen Wurstbrötchen oder Burgern rächt sich irgendwann. Wie aber kann man solch festgefahrene Ernährungsgewohnheiten durchbrechen?
Gesunde Ernährung bedeutet fettarme Abwechslung
Die Kunst der gesunden Ernährung besteht darin, die verschiedenen Arten der Lebensmittel zu kombinieren, um alle für den menschlichen Körper wichtigen Nährstoffe zu erhalten. Ausgewogene Ernährung besteht aus etwa fünfzig Prozent kohlehydratreicher, dreißig Prozent fett- und zwanzig Prozent proteinhaltiger Kost. Zudem sollte die Nahrung ausreichend Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe sowie genügend Flüssigkeit enthalten. Das Problem der heutigen zu Adipositas (Fettsucht), Zuckerkrankheit und Herzinfarkt neigenden westlichen Bevölkerung ist vor allem der zu hohe Fettanteil in der Nahrung. Die Kalorienzufuhr übersteigt den Kalorienverbrauch um Längen. Zumal der moderne Mensch sich im Arbeitsalltag zu wenig Zeit für genügend – Kalorien abbauende - Bewegung nimmt.
Ausführliche Ernährungstabellen und anschauliche Ernährungspyramiden zeigen das optimale Verhältnis der Lebensmittel zueinander hinsichtlich des Tagesbedarfs an. Während zuckerarme Flüssigkeit und möglichst rohes Obst und Gemüse an erster Stelle stehen sollten, folgen reichhaltige Getreideprodukte etwas später, Milch- und Milchprodukte, Fisch und Fleischsorten hinten nach. Extrem fett- und zuckerhaltige Produkte wie z.B. Torten stehen ganz am Schluss auf der empfohlenen Speiseliste.
Umsetzung im Alltag: Beim Einkauf beginnt es
Gesunde Ernährung beginnt im Supermarkt. Beim bewussten Einkauf für den Haushalt kann man den ersten und zugleich wichtigsten Schritt zur abwechslungsreicheren Ernährung setzen, denn was man nicht einkauft, lagert nicht zuhause und wird in der Folge auch nicht gegessen. Eine einfache Formel, die leicht umzusetzen ist.
Pflanzliche Fette sollte man z.B. den tierischen vorziehen. Daher ist u.a Leinöl,
Sonnenblumenöl, Raps- oder Maiskeimöl sowie Kürbiskernöl
eine ideale Alternative. Anstatt zu ballaststoffarmem Weißbrot sollte
zu dunklem Brot und Vollkornbroten gegriffen werden. Naturreis ist gehaltvoller
als der weiße und Vollkornnudeln schmecken genauso gut wie Nudeln aus
weißem Mehl. Getreidesorten wie Hirse und Dinkel wiederum lassen sich
z.B. wunderbar in Aufläufen und Laibchen verarbeiten. Anstatt zu fettreichen
Milchprodukten sollte man zu fettärmeren greifen wie Magertopfen, Magermilch,
Buttermilch, Magerkäse etc.
Ein wenig Planung ist alles
Möchte man sich streng daran halten, nur dreimal wöchentlich Fleisch
und einmal Fisch zuzubereiten, so stellt sich ein wöchentlich erstellter
Kochplan bestimmt als hilfreich heraus.
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